RIDGE-DYNAMICS

seit 1997 im Ridgeback – Fieber

Hallo liebe Ridgeback Freunde & Liebhaber oder die es vielleicht noch werden wollen. Mein Name ist Dominic Chyle, Jahrgang “ 70 und seit 1997 hat mich das Ridgeback „Virus“ gepackt. Als 2000/2001 die Diagnose einer sehr schweren Autoimmun Erkrankung erhielt, brach ersteinmal eine Welt zusammen. Einige lange Klinik aufenthalte und einige Rehaphasen später war klar das mein bisheriges Leben als gelernter Schreiner und Dachdecker so nicht mehr möglich waren. Körperliche harte Arbeit war ganz normal und nun sollte Schluß sein? Ja !

Also musste geistige Arbeit her, entspannter Umgang mit meinem Körper war die Zukunft. Das war der Start um mehr mit Ridgebacks zu machen, als nur Halter zu sein. Bei Ridgis braucht man viel Geduld, Ruhe, absolute Konsequenz und Einfühlungsvermögen…. Kein Stress und Druck bringt ein da nach vorne. Das war auch der Startschuß zum Projekt Hundetrainer und sofortiger Spezialisierung ausschließlich mit Rhodesian Ridgebacks zu arbeiten. Was anderes kam nie in Frage. Wie so vielen Menschen hat mich das Hundefieber schon als Kind gepackt. Es gab immer schon 4 Beiner in meinem Leben, von Irish Setter, Rottweiler, Irish Wolfshound …. Aber keine dieser Rassen war von Grund auf so sensibel und unsicher wie der Rhodesian Ridgeback. Genau das hat mir so gefallen und in meiner gesundheitlichen Genesung weit nach vorne gebracht.

Das klassische Hundetraining fruchtet hier nicht so richtig. Da kommen wir zum psychologischen zusammenspiel von Mensch und Hund, und deren Einfluss auf unser zusammenleben mit dem Ridgeback. Meine Frau mit Ihrer Hilfe als studierte Psychologin und viele Fachbücher und Seminare über fortschrittliches Hundetraining haben mich dahin gebracht anderen Ridgeback-Halter mehr Interesse an der Rasse näher zu bringen als nur Gassi zu gehen.

Es gibt nichts Langweiligeres.

Immer häufiger erlebe ich, dass Halterinnen und Halter von Ridgebacks mit den vielen Ratschlägen, Meinungen und Empfehlungen rund um die Erziehung, Führung und Ausrüstung verunsichert werden. Beim ersten Kennenlernen, sehe ich häufig eine Vielzahl von Hilfsmitteln die gleichzeitig im Einsatz sind !!!
Geschirr, Halsband, Halti und manchmal auch Ketten und Stachelhalsbänder.
An dieser Stelle sage ich ganz klar: STOPP !!!
Ein Halti kann bei unsachgemäßer Anwendung erhebliche Belastungen für den Hals.-Wirbelsäulenbereich verursachen. Leider wird es sehr häufig nicht korrekt eingesetzt. Stachelhalsbänder sind nicht nur tierschutzrechtlich problematisch, sondern auch meist verboten, dennoch werden sie teilweise verwendet, oft mit der Begründung, ein Ridgeback müsse mit „harter Hand erzogen“ werden.
Diese Einstellung entsprecht weder meinem Verständnis von Hundeerziehung noch den Bedürfnissen dieser sensiblen und intelligenten Rasse.
Jeder Ridgeback verdient einen fairen, verständniusvollen und individuellen Umgang. Deshalb beginnen wir bei mir zunächst bei den Grundlagen. Ohne Vorurteile, ohne Druck und ohne starren Konzepten. Gemeinsam analysieren wir die Situationen und entwickeln einen Weg der zu Ihnen und Ihrem Ridgeback passt.

© Copyright – Ridge Stuff